
| Forum -> Musik -> Allgemein -> Gitarrenspielstil / Meine neue LAG | |
| ein Platz zum Austausch übers Lieblingsthema, zum Freunde finden, dabei sein und Spaß haben | |
| 23.09.2008 10:57 | [1] | ||
![]() | Sebastian@HC Beiträge: 94 | Gitarrenspielstil / Meine neue LAG Gestern war ein wunderbarer Tag... Ganz spontan hab ich mir eine neue LAG-Akustik-Klampfe ("Pam") zugelegt. Und sie ist wirklich schnuckelig! Ab dem kommenden Donnerstag steht zudem künftig zweimal im Monat Gitarrenunterricht bei Meister Garcia (himself) auf dem Plan. Grund genug also, die inzwischen doch stark in Mitleidenschaft gezogene Hohner-Klampfe, die immerhin schon fast 15 Jahre auf dem Buckel hat und meine erste Akustik-Klampfe war, nun endlich durch den neuen Schatz zu ersetzen. Mein letzter Unterricht liegt schon über 10 Jahre zurück. Und obwohl ich inzwischen einige Praxiserfahrung hatte und vor allem flüssigeres Spiel proben konnte, freue ich mich auf neue "Lessons" und neue Techniken. Mein Fokus liegt bisher eindeutig auf dem Spielen von Akustik-Gitarren mit Nylonsaiten - das Ganze am liebsten ohne Plektrum - mit allen Finger der rechten Hand... klar. Auf amazon.de hatte ich (beim Anschauen des Promovideos zum neuen Album "Live in Gdansk") von David Gilmour ein interessantes Statement seinerseits zu diesem Thema gehört. Es habe schon großen Einfluß auf das eigene Spiel, auf welchem Typ Gitarre man bevorzugt spiele. Eine Akustik-Gitarre eröffne ganz andere Ausdruckmöglichkeiten als eine E-Gitarre. Persönlich mag ich vor allem den vollen und tragenden Klang einer Akustik sowie ihre unkomplizierte Live-Tauglichkeit unplugged ;) Nichtsdestotrotz habe ich mir vorgenommen, im Zuge des Unterrichts auch meine E - Ibanez mal wieder zu bemühen. Wenn nur nicht die Tonabnehmer/Drehpotis so "kratzig" wären... Welche Gitarrenarten liegen Euch denn am meisten? Bevorzugt Ihr eher ein hartes, brettiges Spiel, oder den Blues bzw. akustische Klänge? Wo liegt Euer Fokus? Bin gespannt auf Eure Meinungen/Erfahrungen/Berichte... (P.S.: Gebt Ihr Euren Gitarren auch Namen? =) | |
| 23.09.2008 11:49 | [2] | ||
![]() | Flosen Beiträge: 80 | RE: Gitarrenspielstil / Meine neue LAG Na ja, ich hatte ja schon das Vergnügen, die neue Gitarre von unserem Sebsen zu betrachten. Dabei hätte ich Sie am liebsten direkt da behalten. Ein toller, satter Sound mit einer sehr überzeugenen Optik! Ich persönlich bevorzuge ebenfalls den unverfälschten Klang einer Akustik Gitarre. Wobei die Musikrichtung eher eine untergeordnete Rolle spielt. Ich kann mich sowohl für ein ruhiges, gezupftes Lied, als auch für einen fetzigen Rock "n" Roll Song begeistern. Ist auch immer ein bisschen von seiner eigenen Stimmung abhängig... Leider hat meine Akustik Gitarre vor kurzem den Geist aufgegeben...Ufff... Dabei war Sie noch gar nicht so alt... Es wird auf jeden Fall Zeit, sich um Ersatz zu kümmern! Ich werde ja schließlich ebenfalls auch an dem Unterricht teilnehmen! Ausserdem finde ich schon, dass man(n) seiner Gitarre einen Namen geben sollte. Ist doch irgendwie persönlicher, oder nicht? Meine aktuelle Gitarre heißt überings Heidi. (Hat aber nichts mit der Klum zu tun;)) In diesem Sinne. Viel Spass beim musizieren! LG-Flosen | |
| 24.09.2008 13:57 | [3] | ||
![]() | Gerrit@HC Beiträge: 84 | RE: Gitarrenspielstil / Meine neue LAG Joa servus miteinander, also ich muss hier mal so langsam die Gegenfraktion eröffnen: es geht doch nix über den Klang einer schönen, verzerrten E-Gitarre. Oder einer cleanen E-Gitarre mit Delay, Chorus und/oder Reverb. Das Klangbild von richtig eingesetzten E-Gitarren umfasst ein ziemlich breites und nicht zu unterschätzendes Spektrum: von einem breiten Klangteppich hin zu einem scharfen Sound, warme, düstere oder auch verträumte Klänge. Man muss ja auch sagen, dass man prinzipiell alles auf einer E-Gitarre zocken kann, was auf einer Akkustik klingt (wenn auch nicht ganz so gut), aber andersherum hat man doch eher mehr Schwierigkeiten. Seien es die verschiedenen Techniken (Tappings, Harmonics) oder auch verzerrte Riffs. Prinzipiell kommt es aber natürlich letzten Endes immer darauf an, was man für Musik machen und für einen Sound haben will. Manchmal kommt eine akustische Gitarre einfach besser rüber - und selbst mit dem besten Akustik-Simulator klingt eine E-Gitarre nun mal auch immer nach einer E-Gitarre! Und bei einer Zwölfseitigen isset dann auch ganz vorbei ;-). Für mich und meinen Musikgeschmack muss aber nunmal eine E-Gitarre her - die, wie ich finde, auch wesentlich mehr Spielspass bereitet. Und da wir endlich auch unser Proberaum-Sound-Problem in den Griff bekommen haben, macht es auch wieder richtig Fun :-). Meine drei Gitarren haben übrigens auch alle einen Namen, den ich aber nicht in die große, weite Welt hinaussprechen mag - da bin ich sehr eigen *hrhr*. Schöne Grüße, Gerrit | |