Das Musikerkollektiv Tulp hat sich auch auf seiner dritten Studioproduktion “Metronom“ ganz den melancholischen Klängen verschrieben. Schon die ersten beiden Veröffentlichungen „Sonderbar“ und „Wieder Sex“ durchzog dieser etwas schwermütige Grundton, den die aus dem münsterländischen Bocholt stammenden Musiker meist in sehr dynamische Arrangements kleideten. Die Spielfreude von Sascha Pöpping (Schlagzeug), Rene Kaiser (Bass) und Songschreiber Lehmkuhl ist auch auf der aktuellen Produktion vorrangigstes Merkmal. Ordnet man Tulp in die sehr weite Kategorie deutschsprachiger Gitarrenmusik ein, erntet man erst mal keinen Widerspruch der Musiker. Wert legt die auf „Metronom“ um den Gitarristen Rocco Ostermann und Benjamin Garcia-Alonso am Kontrabass erweiterte Formation hingegen darauf, sich niemals auf ein Musikgenre zu beschränken. Auf dem dritten Album dominieren zwar erneut Gitarrenklänge, das große Stimmvolumen Lehmkuhls und die für Tulp typische Mixtur aus deutschen Texten, rhythmischer Raffinesse und unerwarteten Harmoniewendungen, allerdings deuten Songs wie „Reise“ oder „Traumzeit“ bereits die immer stärker ausgeprägte Vorliebe für Weltmusik an. Der Großteil der Tulp-Mitglieder hat sich mittlerweile aus der ländlichen Idylle des Münsterlandes verabschiedet, unterschiedliche Lebensentwürfe und daraus resultierende Erfahrungen lassen sich aber auf Basis der Plattform Tulp musikalisch unverändert gut zum Ausdruck bringen. In ihrem auf „Metronom“ enthaltene Song „Gedankenkäfig“ reflektiert die Combo noch einmal die eigenen Entwicklungsschritte und steht am Ende dort, wo sie sich derzeit am wohlsten fühlt – in einem ziemlich weiten Raum, in dem immer auch die Möglichkeit besteht, sich zu verlieren. Für Hörproben und weitere Infos bitte www.tulpmusik.de besuchen.
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anstehende Live-Auftritte |
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| 08.07.2008 16:50:16 |
| Sebastian@HC | Hallo Tulp,
freue mich auf Euer neues Album - schon die Previews haben mich begeistert! |
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